Nach seiner Ausbildung an der Essener Folkwang-Hochschule und der Clownschule von Pierre Byland spielt Armin Rohde zunächst Theater in Bielefeld (1984 bis 1996) und Bochum (1986 bis 1995). In seiner erfolgreichen Bühnenkarriere sieht man ihn u.a. als Oedipus von Sophokles/Hölderlin und als Mackie Messer in der "Dreigroschenoper".

Rohde ist seit 1993 in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen, so als
Kaschinski in der beliebten Vorabendserie "Auf Achse" (1995), wo er
sich genauso hinreißend profiliert wie in Hermine Huntgeburths "Gefährliche Freundin" (1996) und Lars Beckers "Das Gelbe vom Ei" (1998), als Retter der Welt in "Apokalypso-Bombenstimmung in Berlin" (1999) und in mehreren Filmen des schräg-genialen Outsider-Regisseurs Manfred Stelzer.

Bekannt machte ihn aber davor die Rolle des Bierchen in "Kleine Haie" (1991) von Sönke Wortmann. Film und Rohdes Rolle wurden Kult. An fast sämtlichen Kinoerfolgen der letzten Jahre war Armin Rohde in prägnanten Rollen beteiligt, unschlagbar als schwuler Metzger in Sönke Wortmanns "Der bewegte Mann" (1994), in einer Paraderolle als Harri in Wolfgang Beckers "Das Leben ist eine Baustelle" (1996), als unglücklicher Schönheitschirurg in Helmut Dietls "Rossini" (1996) und jüngst noch in dem international erfolgreichen Tom Tykwer Film "Lola rennt" (1998) als herzkranker Wachmann.

In der europäischen Koproduktion TAKING SIDES steht Armin Rohde als Schlee vor der Kamera.